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Evang.-Luth. Kirchengemeinde Diedorf - Fischach

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Geschichte der Evangelischen in Diedorf

  • 1920 Nach dem 1. Weltkrieg siedeln die ersten Protestanten in Westheim und Umgebung, nahe Augsburg. Zum Gottesdienst im „Beethäusle“ an der Wertachbrücke in Augsburg mussten sie ca. 11⁄2 Stunden laufen. Ab 1920 finden sporadisch Gottesdienste im Saal der Wirtschaft auf dem Kobel statt, betreut von Pfarrer Werner Limpert, St Johannes, Oberhausen.

  • 1928 Der Wunsch der 150 Evangelischen in Westheim und Umgebung nach einem eigenen Gemeindemittelpunkt erfüllt sich: Am 16. September 1928 wird das Kirchlein am Kobelhang eingeweiht. Die gottesdienstliche Betreuung erfolgt weiterhin durch St. Johannes (14tägig).

  • 1947 Nach dem 2. Weltkrieg wuchs die Zahl der Evangelischen im Westen von Augsburg durch die Heimatvertriebenen stark an. Der verstärkte Gottesdienstbesuch in Westheim befeuert den Wunsch nach einem eigenen Pfarrer. Da keine selbständige Gemeinde, kam nur ein Pfarrer im Ruhestand infrage: Der im Krankenstand befindliche Pfarrer Ludwig Bullemer erklärt sich bereit, Gottesdienste zu halten, zunächst soweit möglich, nach seiner Rekonvaleszenz 1949 in vollem Umfang. Muttergemeinde bleibt St. Johannes.

  • 1952 Aufgrund eines Antrags von 75 Gemeindegliedern beschließt die Landessynode im Oktober 1952 die Errichtung einer eigenen Kirchengemeinde in Westheim. Daraufhin gründet die Landeskirche
    1953 die eigenständige Gemeinde „Westheim bei Augsburg“ . Die Diasporagemeinde umfasst die Gebiete Aystetten, Hammel, Neusäß, Westheim, Diedorf, Gessertshausen, Kutzenhausen, Fischach, Langenneufnach und Walkertshofen, insgesamt ca. 2.200 Gemeindeglieder. Die neu errichtete Pfarrstelle wird mit dem schon bisher in Westheim tätigen Pfarrer Ludwig Bullemer besetzt. Es werden 6 Predigstationen eingerichtet, u. a. in Diedurf, Gessertshausen und Fischach, In Diedorf finden Gottesdienste und Religionsunterricht in der alten Schule, im Sommer die Gottesdienste in der Leonhardskapelle statt. Unterstützt wird der Pfarrer durch drei Katechetinnen.

  • 1960 (01.11) wird eine Stelle für eine Gemeindehelferin genehmigt, Erste Inhaberin Gerhild Schmidt, die 3 Jahre tätig war. Danach wechselten die Gemeindehelferinnen verhältnismäßig rasch aufeinander bis 1976.

  • 1962 Die 314 Gemeindeglieder in Diedorf wünschten sich ein eigenes Gemeindehaus. Deshalb beginnt der Westheimer Kirchenvorstand – insbesondere der Kirchenvorsteher Friedrich Bschorr aus Diedorf - nach einem geeigneten Grundstück in Diedorf zu suchen. Nach längerem Hin und Her konnte 1969 das Grundstück an der Lindenstraße erworben werden.

  • 1964 erhält das Pfarramt Unterstützung für die Böroarbeit durch Frau Steinle-Engelmann als Pfarrsekretärin

  • 1966 Pfarrer Bullemer geht in den Ruhestand. Nachfolger wird Pfarrer Reinhard Stumpenhausen. Außerdem wird eine 2. Pfarrstelle eingerichtet und mit Pfarrer Friedrich Weigel besetzt. Dieser hat den Sprengel Aystetten, Hammel, Neusäß zu betreuen, der 1967 mit Pfarrer Weigel selbständige Gemeinde „Neusäß“ wird.

  • 1970 Die evang. Gemeinde in Diedorf ist auf 360 „Seelen“ angewachsen. Ihr Wunsch nach einem eigenen Gemeindezentrum wird durch die Errichtung einer Montagekirche auf dem Grundstück in der Lindenstraße wahr. Einweihung im September.

  • 1972 Pfarrer Karl Heinz Kellermann übernimmt die Pfarrstelle in Westheim. Zu den wöchentlichen Sonntags–Gottesdiensten in Westheim hält Pfarrer Kellermann danach oder zuvor abwechselnd einen Gottesdienst in Diedorf oder in Fischach (jeweils 14-tägig).

  • 1976 beendet die Gemeindehelferin Frau Heidi Neupert (verh. Frau Heidi Thum) ihren Dienst.

  • 1978 Der Landeskirchenrat genehmigt für die Kirche in Westheim den Namen „Philippuskirche“

  • 1980 (01.09) Die lange Jahre vakante Stelle für eine Gemeindehelferin wird mit Frau Irmgard Laubensdorfer neu besetzt, Sie ist - wie seit der Eigenständigkeit der Neusäßer Gemeinde üblich - zu je 50% für Neusäß und Westheim tätig.

  • 1983 stellt die politische Gemeinde Diedorf das Kellergeschoss im Feuerwehrhaus - bisher Kindergarten - der evang. Gemeinde zur Verfügung. Das fördert die Gemeinde-, insbesondere die Jugendarbeit.

  • Das Westheimer Diasporagebiet ist in zwei Sprengel eingeteilt: Sprengel 1: Westheim / Steppach, Ottmarshausen, Hainhofen Schlipsheim sowie Fischach, Langenneufnach und Walkertshofen mit allen Ortsteilen Sprengel 2: Diedorf, Gessertshausen und Kutzenhausen mit allen Ortsteilen

  • 1983 Ende des Jahres beendet die Diakonin Irmgard Laubensdorfer ihren Dienst als Gemeindehelferin.

  • 1984 Im Herbst übernimmt die Religionspädagogin Ursula Hofrichter die Stelle der Gemeindehelferin.

  • 1985 Da die Zahl der Evangelischen im Sprengel 2 ständig zunimmt, wird für die Betreuung dieses Sprengels in Diedorf eine „z.A. Stelle“ eingerichtet: erster Pfarrer zur Anstellung ist Johannes Jurkat (ab 1.11.85). Damit sind wöchentliche Gottesdienste und eine intensivere Gemeindearbeit möglich geworden.
    (01.10.) Dipl. Religionspädagoge im Vorbereitungsdienst Michael Ewers übernimmt die halbe Westheimer Stelle für 2 Jahre.

  • 1987 (01.09.) Die Religionspädagogin Ursula Hofrichter-Heinen arbeitet aufgrund persönlicher Veränderungen nur noch halbtags in der Neusäßer Gemeinde.
    (01.10.) Dipl. Religionspädagoge im Vorbereitungsdienst Michael Ewers übernimmt die halbe Westheimer Stelle für 2 Jahre.

  • 1987 Frau Renate von Hehn wird als Nachfolgerin von Frau Steinle-Engelmann neue Pfarrsekretärin

  • 1989 Für die wachsende Gemeinde im Sprengel 2 wird die Montagekirche zu klein. Deshalb beantragt der Kirchenvorstand bei der Gesamtkirchenverwaltung eine Kirche mit Gemeinderäumen in die Liste der Großbauprojekte aufzunehmen. Zur Unterstützung dieses Vorhabens wird im Dezember der „Evang. – Luth. Bauverein Diedorf e.V.“ gegründet.
    (01.09.) Frau Birgit Reuß übernimmt die halbe Gemeindepädagogen Stelle (+ halbe Dekanatsstelle als Religionspädagogin in der Schule).

  • 1990 Kauf einer Pfarrwohnung in der Lindenstraße 16a, Erdgeschoß, Diedorf (gegenüber der Montagekirche).

  • 1991 (02.02) als Nachfolger von Pfarrer Jurkat übernimmt Pfarrer z.A. Johannes Zultner den Diedorfer Sprengel und bezieht mit seiner Familie die Pfarrwohnung.

  • 1992 (28.07) Pfarrer Karl Heinz Kellermann verabschiedet sich nach 20 Jahren Gemeindeleitung in den Ruhestand.

  • 1992 Unter dem Motto „EINE KIRCHE FÜR DIEDORF“ startet eine große Darlehens- / Bausteinaktion.

  • 1992 (06.12) Pfarrer Volker Nickel wird als Nachfolger von Pfarrer Kellermann in sein Amt eigeführt.

  • 1994 (01.07) die z.A. Stelle in Sprengel 2 wird in eine 2. Pfarrstelle umgewidmet. Nach einem Beschluss des Kirchenvorstands übernimmt der bisherige Pfarrer z.A. Johannes Zultner als Pfarrer diese Stelle. Eine Wohnung im 1. Stock, Lindenstraße 16a, Diedorf, oberhalb der Pfarrwohnung, wird gekauft und als Pfarramt und Pfarrbüro eingerichtet. Die Pfarrsekretärin ist abwechselnd in Westheim und in Diedorf tätig.

  • 1994 Religionspädagogin Birgit Reuß beendet ihren Dienst für Westheim und Diedorf.

  • 1995 Der Bereich Fischach / Langenneufnach / Walkertshofen, bisher beim Sprengel 1, wird dem Diedorfer Sprengel 2 zugeordnet. Dies erfolgt, damit die neu eingestellte Religionspädagogin Hanna Braun (verh. Hanna Ritt) mit der halben Stelle Gemeindepädagogik nur noch für Diedorf betraut werden kann. (+ halbe Dekanatsstelle als Religionspädagogin in der Schule im Gemeindebereich).

  • 1997 (01.05) Renate von Hehn wird als Pfarrsekretärin verabschiedet. Nachfolgerin wird Frau Catherine Dangel

  • 1998 Einweihung des Integrativen Kindergartens, dessen Leitung die evang. Gemeinde aufgrund eines Kirchenvorstands-Beschlusses nach einer Anfrage der politischen Gemeinde übernommen hat. Die Kosten für die Errichtung des erforderlichen Gebäudes übernimmt die politische Gemeinde.

  • 1999 Religionspädagogin Hanna Ritt in Mutterschutz und anschließend Elternzeit.
    (19.12.) Gottfried Ettel wird als Prädikant in Westheim eingeführt

  • 2001 (10.06) Frau Rita Göbel wird als Prädikantin in Diedorf eingeführt.

  • 2002 (10.03.) Einführung von Pfarrerin Gertraud Mair in der katholischen Kirche Fischach. Sie übernimmt die halbe Gemeindepädagogen Stelle und ist für den Bereich Fischach bis Walkertshofen zuständig sowie für die Seelsorge in den Seniorenheimen und für die Seniorenarbeit im Sprengel 2. Pfarrerin Mair
    (23.06.) Verabschiedung von Pfr. Zultner in Diedorf
    (31.09) die Pfarrsekretärin Catherine Dangel wird verabschiedet, Nachfolgerin ist Frau Marina Heuberger

  • 2003 (16.02.) Einführung des Pfarrerehepaars Kathrin und Gerald Bohe in Diedorf.
    (17.10.) Genehmigung des Kirchenneubaus durch das Landeskirchenamt
    (ab 17.11.) Abriss der Montagekirche Diedorf, die Gottesdienste finden im Pfarrsaal der katholischen Gemeinde bzw. im Sommer in der Bartholomäuskirche statt. Außerdem steht noch der „Raum unterm Feuerwehrhaus“ zur Verfügung.

  • 2004 (28. 03.) die „Ladenkirche“ in Fischach wird als evang. Gemeindehaus für den Bereich Fischach – Walkertshofen eingeweiht
    (07.09.) Spatenstich für den Kirchenneubau
    (5. 12.) Grundsteinlegung der Immanuelkirche Diedorf

  • 2005 Umwandlung der Gemeindepädagogen Stelle in eine halbe Pfarrstelle, die mit Pfarrerin Gertraud Mair besetzt wird
    (04.12.) Einweihung der Immanuelkirche in Diedorf. Damit ist die Kirchenvakanz vorbei. Der „Raum unterm Feuerwehrhaus“ wird der Marktgemeinde Diedorf zurückgegeben.

  • 2006 (01.09.) Vikar Axel Schmidt beginnt seine Tätigkeit in der Gemeinde Diedorf.
    (01.10.) Die Gemeinde in Diedorf – bisher Sprengel 2 - wird selbständig. Pfarrer Gerald Bohe wird geschäftsführender Pfarrer. Die Geschäftszeiten in den beiden Pfarrämtern Westheim und Diedorf werden entsprechend der Zahl der Gemeindeglieder festgelegt.

  • 2009 (01.03.) Vikar Axel Schmidt wird verabschiedet.
    (17.05.) Die Immanuelkirche bekommt zwei Glocken.

  • 2012 (25.05.) Die halbe Pfarrstelle wird in eine halbe 2. Pfarrstelle ungewandelt, Inhaberin Frau Pfarrerin Gertraut Mair.

  • 2013 (21.07.) Verabschiedung des Pfarrerehepaars Kathrin und Gerald Bohe.

  • 2014 (26.01.) Einführung von Pfarrer Alan Büching in Diedorf, Amtsantritt 1. Februar.

  • 2015 (01.01.) Frau Pfarrerin Gertraud Mair beendet aus gesundheitlichen Gründen ihre Tätigkeit und geht n den vorzeitigen Ruhestand.

  • 2016 (31.01.) Einführung von Pfarrerin Judith Metzger als Inhaberin der 2. Pfarrstelle (halbe Stelle). Amtsantritt 1. Februar. Ihre Aufgaben ergeben sich in der Zusammenarbeit mit Herrn Pfarrer Büching.
    (24.10.) Der Bauverein ändert seinen Vereinszweck, um künftig neben Baukosten auch die Instandhaltung fördern zu können.

  • 2017 (23.04.) Verabschiedung von Pfarrerin Judith Metzger. Sie verlässt die Gemeinde aus familiären Gründen (zweites Kind).

  • 2018 (01.07.) Umzug Ladenkirche ins Wohlfühlhaus

  • 2019 Die mehrfache Ausschreibung der halben 2. Pfarrstelle war erfolglos, es gingen keine Bewerbungen ein. Aufgrund der langen Vakanz und der starken Belastung für Pfarrer Büching setzte sich der Kirchenvorstand dafür ein, die Stelle berufsübergreifend auszuschreiben, was letztendlich vom Landeskirchenamt befürwortet wurde. (1.12.) Die Diakonin Gabi Raumigk wird als Inhaberin der halben Stelle im Gottesdienst eingeführt und beginnt am selben Tag ihren Dienst in der Gemeinde.

  • Stand Ende 2019

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